Für Kurzentschlossene:


Hier geht's zum Projektvorschlag
(pdf: 785,8 kb) Schlichtung

Wesentliches zum Thema Schlichtung gibt es
(pdf: 7,6 kb) hier

Hier geht's zum Projektvorschlag
(pdf: 766 kb) Gewaltfreie Konfliktlösung

Hier geht's zum Projektvorschlag
(pdf: 78,8kb) Alkoholprävention für die Jahrgangsstufe 10

Hier geht's zum Projektvorschlag
(pdf: 89,6kb) Alkoholprävention für die Jahrgangsstufe 8

Hier geht's zum Projektvorschlag
(pdf: 10,8kb) Alkoholprävention für die Jahrgangsstufe 7

Nachdenkenswertes zum Thema PRIMA-KLIMA

Erfolgreiche Projekte im sozialen Bereich zeichnen sich heute im Besonderen dadurch aus, dass sie versuchen, sich von den Durchführenden unabhängig zu machen. Natürlich ist dem sozialen Prozess eigen, dass er von den Menschen lebt, die an ihm beteiligt sind. In Zeiten knapper Ressourcen müssen wir aber darauf vertrauen, durch innovative und verstehende Kreativität Projekte zu schaffen, die ähnlich erfolgreich von Multiplikatoren durchführbar sind, wie von uns selbst.

Ein Projekt zu entwickeln ist also nur ein erster Schritt. Es zur „Serienreife“ zu bringen heißt, es in mehreren Durchläufen auf seine Tauglichkeit im Alltag zu überprüfen und immer wieder zu korrigieren, bis es auch dem Anspruch genügt, von dem Multiplikator o h n e Qualitätsverlust nachvollzogen und durchgeführt werden zu können. Leider erleben wir zu häufig, dass die in eine „neue“ Lösung pädagogischer oder sozialer Probleme gesteckten Erwartungen nicht erfüllt werden. Das mag viele Gründe haben. Wesentlich scheinen - neben anderen, z.B. der unterschiedlichen Qualität der Angebote - drei Faktoren zu sein:

  1. Rezeptdenken der Multiplikatoren.
  2. Fehlende oder unzureichende Motivation der Multiplikatoren.
  3. Fehlendes konsequentes Verhalten der Multiplikatoren nach Beendigung der Maßnahme.

Von einem Projekt wie PRIMA-KLIMA müssen also Impulse ausgehen, die vor Erreichen des eigentlichen Adressaten durch umfassende Information der Multiplikatoren Problembewußtsein schaffen und motivierend auf Durchführende wirken. Es muss auf und über mehrere Ebenen anwendbar sein und einen möglichst ganzheitlichen Anspruch haben, der von Menschen unterschiedlichster persönlicher Einstellungen als anerkannter gesellschaftlicher Konsens gleichermaßen konsequent durchgesetzt werden kann.

PRIMA-KLIMA hofft, mit dem Motto:" MitGEFÜHL...Behandle jeden Menschen so gut wie dich selbst" einen solchen gesellschaftlichen Konsens gefunden zu haben. Leider hilft die öffentliche Berichterstattung wenig, die subjektiven Alltagstheorien zur Intensität von Gewalt bei Kindern und Jugendlichen zu versachlichen. Dramatisierung in der Öffentlichkeit trägt eher dazu bei, von der tatsächlichen Problematik abzulenken. Durch die Repetition gängiger Erklärungsmuster werden diese nicht wahrer, noch reichen sie aus, konstruktives Problembewußtsein zu schaffen.
Die gängige politische Praxis, gesellschaftliche Probleme zwar öffentlich anzuprangern, aber nicht mit der Bereitstellung von nötigen Ressourcen zu verbinden, erzeugt bei den vor Ort Arbeitenden neben Ohnmachtsgefühlen auch ein erhebliches Wutpotential, das eher negativ als positiv motiviert. Ein erheblicher Teil der von uns besuchten Schulkollegien z.B. erlebt sich heute als überlastet und mit den Problemen des Schulalltags alleingelassen.

Ein erstes Ziel muss daher sein, in Vor – Ort - Teachings das Kollegium für die anstehenden Aufgaben zu motivieren. PRIMA-KLIMA hat dazu einen Kurs „gewaltfreie Konfliktlösung“ für Schulkollegien und pädagogisch ausgebildete Multiplikatorenteams entwickelt und erfolgreich durchgeführt, der die Grundlage aller weiterer Modellprojekte ist. Ziel ist vereinfacht Hilfe zur Selbsthilfe: Vermittlung aller notwendigen Informationen, um an der jeweiligen Einrichtung z.B. ein Streitschlichter –Projekt erfolgreich implementieren zu können.

Die Erfahrung zeigt, dass die professionelle Reflektion des eigenen beruflichen Handelns ebenso wie die erarbeitete Steigerung der pädagogischen Kompetenz sich einerseits belebend auf das Klima insgesamt auswirkt, andererseits auch Mut macht und motiviert, sich neuen Handlungsformen zu stellen und gemeinsam einzuführen. Der direkte, vierzehnstündige Kontakt mit den Trainern der Jugendhilfe hilft nebenbei, allseits bekannte und benannte Ressentiments zwischen Schule und Jugendhilfe abzubauen. Er macht aber auch deutlich, dass Supervision ein ebenso vernachlässigter wie notwendiger Bereich schulischen Alltags ist.

Was ist PRIMA-KLIMA?


PRIMA-KLIMA ist ein Synonym für eine multimediale Projektkonzeption.

PRIMA-KLIMA ist die praxiserprobte Zusammenarbeit zwischen Schule und Jugendamt.

PRIMA-KLIMA vereint die erfolgreichsten Methoden aus Erziehungs- und Sozialwissenschaften, Motivations- und Verhaltenspsychologie, Pädagogik und Konfliktforschung.

PRIMA-KLIMA bildet vor Ort Multiplikatoren weiter.

PRIMA-KLIMA arbeitet vor Ort praxisbezogen mit beispielhaften Projekten zu den Themen „gewaltfreie Konfliktlösung, Streitschlichtung, Alkoholprävention“ für Schülerinnen und Schüler.

PRIMA-KLIMA trainiert vor Ort Schulkollegien für den Alltag des beruflichen Handelns.

PRIMA-KLIMA hat dazu Bausteine entwickelt:

Kurs: „gewaltfreie Konfliktlösung“ für Schulkollegien und pädagogisch ausgebildete Multiplikatoren-Teams.

Kurs: „gewaltfreies Konfliktlösetraining“ für SchülerInnen von 8-14 Jahren.

Kurs: „MitGefühl“. Schlichtungsprogram ab dem 3. Jahrgang.

Kurs: "Alkoholprävention" für die Jahrgangsstufen 7 und 10


valid xhtml 1.0 strict   css ist valide!